Microstrahl­technik

Die Microstrahltechnik ermöglicht es uns, Oberflächen schonend zu behandeln, zu reinigen oder zu entgraten. Bei dem trockenen und fein eingestellten Strahlungsprozess werden die sehr genau definierten Korngrößen ab 40µm mit Hilfe von Druckluft auf die Oberfläche des Werkstückes geschossen.

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Einsatz­möglichkeiten

Das Strahlmedium wird kontrolliert, auf das Werkstück gebracht und löst durch seine Aufprallenergie Ablagerungen, Verkrustungen, Korrosion, Verzunderungen und Farbe.

Restgrate und Späne, die durch mechanisches Bearbeiten entstehen, werden mit genau definiertem Strahlmedium schonend entfernt. Das Strahlmittel hat einen Abpralleffekt, der sicherstellt, dass er in fast unerreichbaren Hohlräumen noch wirksam wird.

Der Vorteil gegenüber dem Gleitschleifen ist, dass ein Werkstück auch bei komplizierter Bauteilgeometrie gezielt und in kürzerer Zeit bearbeitet werden kann.

Spanend hergestellte Oberflächen weisen eine bestimmte Rauhigkeitsstruktur auf.

Diese Struktur beeinträchtigt nachteilig z.B. Schmierfilme oder bei formgebenden Werkzeugen das Einspritzen und Entformen. Durch das Microstrahlen wird die Oberfläche in mehreren Schritten mit genau definierten Parametern optimiert. Dadurch entsteht eine Härtung und Glättung der Oberfläche, die unter dem Mikroskop betrachtet der eines Golfballs gleicht.

So werden bei vielen Werkstoffen die Merkmale prägnant verbessert. Friktion, Abnutzung, Notlaufeigenschaften und Rost werden optimiert. Bei Spritzgießwerkzeugen wird die Entformung gemildert und die Verschmutzungsneigung gesenkt.

Ansprechpartner

Patrick Hartl

Projekt- und Qualitätsmanagement

phartl@schumet.de